Zum Hauptinhalt springen

Zurzeit gibt es in vielen Ländern den sogenannten CSD (Christopher Street Day). Hier erfahrt ihr, für was dieser alles steht und wie er entstanden ist.

Der CSD ist eine weltweite Parade für die LGBTQ+ Community, um auf sich aufmerksam zu machen, Gleichberechtigung zu bekommen und gegen Homophobie zu kämpfen. Dieser entstand in den 60er-Jahren in New York, weil dort häufig die Polizei in Kneipen kam, um dort nach homosexuellen und transsexuellen Personen zu suchen. Die Polizei ging dabei Medienberichten zufolge teils sehr gewalttätig vor und misshandelte die betroffenen Personen. Jedoch am Morgen des 28. Januars 1969 trauten sich Homosexuelle, Transsexuelle und Dragqueens auf die Straße und kämpften für ihre Rechte und darum, der Homophobie ein Ende zu setzen. Das alles passierte in der Christopher Street, woher auch der jetzige Name kommt. Genau ein Jahr danach kam es zu einer Parade, um an das Ereignis zu erinnern. Daraufhin wurde es weltweit zu einer Tradition, welche letztendlich fast zwölf Jahre nach der ersten Demonstration auch in Europa ankam. Deutschland ist eines der wenigen Länder, in denen es CSD heißt. Hauptsächlich wird diese Parade einfach nur „Gay Pride“ genannt.

2022 findet bereits der 44. Christopher Street Day, welcher von Mai bis Oktober geht, statt. Ein paar Großstädte, in denen er gefeiert wird, sind unter anderem Wien, Zürich, Köln, Frankfurt, Berlin.

Von Jahr zu Jahr wächst die LGBTQ+ Community, um für Toleranz und Vielfältigkeit zu kämpfen.

Quelle: FOCUS ONLINE
von Alisa Heinl