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Es leiden ungefähr 43% der SchülerInnen in Deutschland unter Schulstress, das ist fast jede*r zweite*r Schüler*in. Leidest du vielleicht auch darunter und wie kommst du dagegen an?

Was ist Schulstress?

Es gibt zwei verschiedene Arten von Schulstress. Einmal den positiven und den negativen. Der positive Stress sorgt dafür, dass wir besonders gute Leistungen bringen können, wenn es nötig ist. Doch der negative Stress wirkt sich ungesund auf deinen Körper oder deine Psyche aus. Leider ist dieser am häufigsten, da viele Schüler*innen in unangenehmen Situationen gelangen, die sie überfordern, wie zum Beispiel, wenn sie abgefragt werden oder Schulaufgaben schreiben.

Wie erkenne ich, ob ich oder ein*e Freund*in Schulstress hat?

Schulstress wirkt sich körperlich und psychisch auf deinen Körper aus.

Die häufigsten körperlichen Symptome sind:

  • Kopfschmerzen
  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit
  • Durchfall
  • Essstörung (keinen Hunger oder übermäßiger Hunger)

Die häufigsten psychischen Symptome sind:

  • Angst
  • Nervosität
  • Gereiztheit
  • Aggressivität
  • Niedergeschlagenheit
  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsprobleme
  • plötzliches Absacken der schulischen Leistungen
  • Albträume

Wie kann ich Schulstress entgegenwirken?

Natürlich lässt sich Stress nicht vermeiden, doch soll er sich nicht zu einem Dauerzustand entwickeln und sich negativ auf die Gesundheit auswirken.

Ursache finden

Finde erstmal heraus, was dein größter Stressfaktor ist. Ob es Prüfungen, Lehrer*nnen oder Klassenkamerad*innen sind. Wenn du die Quelle deines Stresses findest, wird es viel leichter, dagegen anzukommen. Außerdem wäre es auch hilfreich, deine Gedanken schriftlich festzuhalten.

Effektive Lernmethoden und Zeiteinteilung

Wenn du nicht das Gefühl hast, dem Stoff hinterherzuhängen, bist du auch viel ausgeglichener. Wenn du stets deine Hausaufgaben erledigst, deinen Lernplan realitätsnah gestaltest und deine Lernmaterialien und Hilfsmittel sortierst, wird das Lernen viel erfolgreicher und entspannter.

Keine Schmerzmittel nehmen

Falls sich körperliche Symptome, wie Bauch- oder Kopfschmerzen, aufweisen, nehme auf keinen Fall Schmerzmittel, ohne dass, ein Arzt dir diese verschrieben hat, ein. Da diese nicht durch eine Infektion oder eine Krankheit auftauchen, sind Tabletten, die so schon nicht besonders gesund sind, schädlich und können auch ziemlich schnell süchtig machen.

Suche dir Hilfe

Ein Gespräch mit deinen Eltern oder einer Lehrkraft kann schon förderlich sein. Zusammen kannst du mit ihnen eine Lösung finden oder eine*n Nachhilfelehrer*in engagieren. Falls sich die Situation bedrohlich oder sogar schon lebensgefährlich entwickelt hat, solltest du dir auf jeden Fall professionelle Hilfe suchen. Trage dich bei einem Therapeuten ein und melde dich in einem Notfall bei der 116 117. Außerdem kannst du auch einen Termin bei der Seelsorge am SGA ausmachen. Die Lehrer*innen dort hören dir breitwillig zu und helfen dir gerne.

Quellen: DAK-Gesundheit, Bayerischer Erziehungsratgeber
Von Alisa Heinl