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Lesen verbindet – das SGA auf der Frankfurter Buchmesse

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Lesen verbindet – das SGA auf der Frankfurter Buchmesse

„Lesen verbindet“, das Motto zum diesjährigen Vorlesetag, lässt sich ebenso gut auf die Frankfurter Buchmesse übertragen. Immerhin wird die weltgrößte Buchmesse vom Deutschen Börsenverein mitorganisiert, ebenso wie der im November stattfindende Vorlesetag. Es stellt sich die Frage, wie wurde das Motto auf der Buchmesse umgesetzt? Ganz einfach: Lesen verbindet nicht nur das internationale Publikum mit den Besuchern und Besucherinnen aus ganz Deutschland, sondern auch Jung und Alt sowie das Zusammentreffen unterschiedlicher Gesellschaftsschichten. Das tut gut, Menschen zu sehen, die begeistert an den Messeständen stehen, in neu erschienenen Büchern herumblättern, auf digitale Angebote zurückgreifen oder aufmerksam einer Lesung zuhören. Gerade in der heutigen Zeit, die mit politischen Unruhen sowie gesellschaftlichen Umbrüchen einhergeht, ist die Buchmesse ein Anker der geistigen Vielfalt. Menschen gehen in den Diskurs und hören andere Meinungen. Für unsere Schülerinnen und Schüler war es ein Erlebnis, in diese Welt eintauchen zu dürfen. Überall gab es etwas zu entdecken. Sogar die Bundesinnenministerin Nancy Faeser wurde unter dem Menschentrubel entdeckt, die nicht nur bereitwillig für ein Selfie zu haben war, sondern auch zuhörte, was das Spessart-Gymnasium gegen Antisemitismus unternimmt. Zahlreiche literarische Werke, die in der Oberstufe gelesen werden, sind von deutschen Juden verfasst worden wie zum Bespiel die Novelle „Lieutenant Gustl“ von Arthur Schnitzler, „Die Verwandlung“ von Franz Kafka oder die Erzählung „Schachnovelle“ von Stefan Zweig. Sie alle verbindet das intellektuelle Schreiben, das sowohl kritisches Bewusstsein als auch freiheitliches Denken beinhaltet. Deswegen ist es wichtig, dass auch heute noch solche Werke von jungen Menschen gelesen werden. Wer liest, der denkt und verbindet.