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Exkursion der Q12-Geographiekurse ins Ahrtal

Geographie, Exkursionen

Exkursion der Q12-Geographiekurse ins Ahrtal

Die Schülerinnen und Schüler der Q12 im Rahmen des Geographieunterrichts eine zweitägige Exkursion ins Ahrtal und in die Osteifel. Dabei standen sowohl die Folgen der Flutkatastrophe im Ahrtal als auch die vulkanische Vergangenheit der Eifel im Mittelpunkt.

Der erste Exkursionstag führte die Gruppe nach Ahrweiler, wo eine Stadtführung einen eindrucksvollen Einblick in die Ereignisse der verheerenden Flutkatastrophe vom 14. Juli 2021 gab. An verschiedenen Stationen wurde deutlich, welche enormen Schäden das Hochwasser verursacht hatte und vor welchen Herausforderungen die Region bis heute steht. Gleichzeitig zeigte die Führung, wie der Wiederaufbau in den vergangenen Jahren vorangeschritten ist und welche Maßnahmen ergriffen wurden, um die Stadt zukunftssicherer zu gestalten. Die Exkursion bot damit die Möglichkeit, die im Unterricht behandelten Themen Naturgefahren, Klimafolgen und Raumplanung unmittelbar vor Ort nachzuvollziehen.

Die Übernachtung erfolgte in der Jugendherberge Bad Neuenahr-Ahrweiler, wo der erste Exkursionstag gemeinsam ausklang.

Am zweiten Tag stand der Vulkanismus in der Eifel im Fokus. Zunächst besuchte die Gruppe den Lava-Dome in Mendig, ein modernes Museum, das die Entstehung der Vulkane in der Eifel anschaulich erklärt. Ein besonderes Highlight war der anschließende Abstieg in den historischen Lavakeller, ein weit verzweigtes Stollensystem, das durch den Abbau von Basaltlava entstanden ist. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler die geologischen Besonderheiten der Region aus nächster Nähe erleben.

Den Abschluss der Exkursion bildete eine Wanderung am Laacher See. Ziel waren die sogenannten Mofetten, Stellen, an denen Kohlendioxid aus dem Erdinneren austritt. Dieses Naturphänomen verdeutlicht, dass der Vulkanismus in der Eifel zwar derzeit ruht, aber noch immer nicht vollständig erloschen ist.

Die Exkursion bot den Schülerinnen und Schülern zahlreiche Möglichkeiten, geographische Inhalte praxisnah zu erleben und die Zusammenhänge zwischen Natur, Mensch und Landschaft besser zu verstehen. Die beiden abwechslungsreichen Tage machten deutlich, wie spannend Geographie außerhalb des Klassenzimmers sein kann.